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September

Der Wiesensee
ist ein 1971 aufgestauter, künstlich angelegter See im Westerwald. Der See ist ca. 80 ha groß und liegt im Westerwaldkreis auf dem Gebiet der Orte Stahlhofen am Wiesensee (am westlichen Seeufer), Pottum (am nordöstlichen Seeufer) und Winnen (im Süden). Der See ist größtenteils für die Freizeitnutzung freigegeben, nur ein kleiner Bereich im Südosten mit Zufluss gehört zum Naturschutzgebiet Seebachtal.[1][2] Zuflüsse des Sees sind der Hüttenbach und der Seebach.
Eine Interessengemeinschaft, bestehend aus den heutigen Anliegergemeinden, ließ 1971 die Gewässer auf dem Gebiet des Sumpfgebiets Seewies aufstauen. Ziel dieser Maßnahme war, neben der Förderung des Fremdenverkehrs und der Verbesserung des Landschaftsbildes auch die Verbesserung der Fischereinutzung. 1974 wurde am Palzhahn nahe Pottum ein Naturfreibad mit Liegewiese eingerichtet. Seit 1983/84 gibt es nahe dem Seeabfluss bei Stahlhofen einen privaten Campingplatz. Seit 1984 verkehrt regelmäßig ein bewirtschaftetes Floß auf dem See. 1986/1987 entstanden am Ufer der Gemeinde Pottum ein Segelhafen und eine Uferpromenade. 1993 eröffnete auf der Winner Seeseite ein 18-Loch-Golfplatz mit angeschlossenem 9-Loch-Kurzplatz und einer Driving-Range, 1995 direkt daneben Bensing’s Sport- und Gesundheitsakademie am Wiesensee, ein Hotel mit 140 Betten. Seit 1998 wird das Hotel von der Lindner Hotels AG bewirtschaftet. 2003 öffnete ebenfalls am Winner Ufer in einem Blockhaus das Cafe Seewies, einige Jahre später die Touristeninformation der Verbandsgemeinde Westerburg.

Quelle: wikipedia